Froschiparadies von Monika Günther


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Der Wetterfrosch


Wenn er auf die Leiter steigt, auf der Jagt nach Stubenfliegen und uns dabei sein Lächeln zeigt, werden wir schönes Wetter kriegen.

Kräht er wie ein Wetterhahn, kündigt sich schlechtes Wetter an.

Hüpft ins Wasser er geschwind, weht in Böen starker Wind.

Quakt er nachts beim Vollmondschein, stellt sich strenge Kälte ein.

Schüttelt er sein kluges Köpfchen, fallen bald die ersten Tröpfchen.

Zuckt sein rechtes Hinterbein, strömt Polarluft zu uns ein.

Singt im Duett er mit dem Vetter, bleibt beständig noch das Wetter.

Wenn Frösche sich zum Rundgesang treffen beim Sonnenuntergang, allesamt recht wohlgesinnt, wunderschön die Nacht beginnt.

Quakt der Frosch am frühen Morgen, macht die Feuchtigkeit ihm Sorgen.

Wenn er wie ein Kuckuck schreit, beginnt die schöne Maienzeit.

Wenn er am Teich spazieren geht, ein schöner Tag uns vorbesteht.

Bleibt er zu Haus in seinem Stall, schüttet es draußen überall.

Wenn er beim Quaken innehält, der hohe Luftdruck sofort fällt.

Flüchtet er durch grüne Auen, wird sich was zusammenbrauen.

Hüpft der Frosch durchs Schilf geschwind, kommt bestimmt ein Wirbelwind.

Wenn er nach rasanter Flucht, ängstlich ein Versteck aufsucht, und er dort leis' nur quakt und zag, gibt's Donner, Blitz und Hagelschlag.

Wenn der Frosch in's Wasser flieht, er den Schneesturm kommen sieht.

Geht der Laubfrosch aus zum Schwof, dann hat der Neumond einen Hof.

Schläft der Frosch im gläsern Haus, einmal sich bis Mittag aus, weil er die ganze Nacht lang sang, bleibt das Wetter schön noch lang.

Wenn er froh und unbeschwert, morgens vom Konzert heimkehrt, und den ganzen Tag lang ruht, bleibt das Wetter weiter gut.

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